Johann Nestroy

Der Zettelträger Papp und Frühere Verhältnisse

Regie: Pola Claricini
Musik: Peter Uwira

Es spielten:
Michaela Christl
Eveline Schloffer
Randolf Destaller
Michael Mischinsky



Eine spritzig inszenierte Komödie!
Die beiden Einakter wurden in über
siebzig verschiedenen Stadtsälen
und Theatern in acht Bundesländern
erfolgreich aufgeführt.

Der Zettelträger Papp

Es handelt sich bei diesem Einakter um die große Theaterleidenschaft des Hauses Kieselbach. Der Herr des Hauses beauftragt seinen Haushofmeister, anlässlich des Geburtstages seiner Gattin, eine Theatervorstellung zu organisieren. Als die „Wanderbühne“ in der Stadt ankommt, erwartet man bereits voll Ungeduld die verspätete Ankunft des Zettelträgers mit der Ankündigung des abendlichen Programms.

Man erhofft sich zudem, dass heute der expliziten Forderung der gnädigen Frau, ein modernes Stück mit „weiblichen Heldinnen“ aufzuführen, Rechnung getragen wird. Doch der Zettelträger, Nicodemus Papp, geht auf die Forderung nicht weiter ein und überreicht dem Haushofmeister das abendliche Programm. Er entpuppt sich jedoch als ein begabter „dramatischer Künstler“ und überrascht den Majordomus mit fantasievollen, zeitgenössischen Interpretationen von Schiller- und Shakespeare-Stücken. 

        
                               

Frühere Verhältnisse

Diese turbulente Hochstaplerkomödie handelt von den Hierarchien
in unserer Gesellschaft. Durch die soeben entlassenen Dienstboten,
steht der gesamte Haushalt der Scheitermann´s Kopf. Die Köchin
wurde entlassen, da ihr Scheitermann zu nahe trat. Der Hausknecht
musste gehen, weil er ein Zigarrendieb war.


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Der reiche Holzhändler und Emporkömmling Johann von Scheitermann, der verzweifeltversucht seine niedere Herkunft vor seiner Frau, Josephine, der Professorstochter zu verbergen, wird durch das Auftauchen der beiden neuen Dienstboten, Anton Muffl, einstiger Geschäftsbesitzer und Peppi Amsel, ehemalige Schauspielerin, mit seinen „Früheren Verhältnissen“ konfrontiert. Das Verwirrspiel nimmt seinen Lauf.